«Wir brauchen ehrgeizige, mittelfristige Abbauziele für Emissionen durch die Industriestaaten», sagte Ban in Genf, wo die einwöchige Konferenz mit über 2500 Experten und Entscheidungsträgern an diesem Freitag zu Ende geht. Auch die Entwicklungsländer müssten den Ausstoss ihrer Emissionen vermindern.
Laut der Ministerklärung soll das globale Netzwerk «die Herstellung, Zugänglichkeit, Übermittlung und Anwendung von wissenschaftsbasierten Klimaprognosen und -dienstleistungen stärken». Damit sollen den Menschen wichtige Informationen für Überlebensstrategien im Klimawandel, etwa durch Hochwasser, Dürreperioden oder Stürme, an die Hand gegeben werden.
«Der heutige Tag ist ein Meilenstein in den Bestrebungen, Klimainformationen allen Menschen zugänglich zu machen», sagte der Generalsekretär der Weltwetterorganisation WMO, Michel Jarraud.
Der Klimawandel sei bereits überall sichtbar, erklärte der UNO-Generalsekretär, der von einer Besichtigungsreise am Polarkreis in Norwegen nach Genf kam. Ban warnte davor, dass sich die Meere bis Ende dieses Jahrhunderts um einen halben bis zu zwei Meter ansteigen könnten. Dies würde mehr als 130 Millionen Menschen direkt durch Überschwemmungen und Stürme bedrohen.
