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Trotz Wärme bleiben einige Seen begehbar

Der Greifen- und der Pfäffikersee dürfen nur zwischen 10 und 17 Uhr betreten werden.
Freitag, 10. Februar 2006
Bern - Trotz des vorübergehenden Wärmeeinbruchs weisen einige Schweizer Seen und Weiher weiterhin genügend dicke Eisschichten auf.
Der Pfäffikersee ist ab Samstag wieder begehbar. Schlittschuhlaufen sei jedoch nicht mehr möglich, da auf dem Eis eine etwa 7 Zentimeter dicke Schneeschicht liege, teilte die Eisfeldkommission mit. Der Pfäffikersee war bis letzten Mittwoch fast zwei Wochen lang offen.

Begehbar ist auch der Türlersee sowie weitere kleinere Gewässer. Ab Samstag kann zudem der Greifensee wieder begangen werden. Der Greifen- und der Pfäffikersee dürfen nur zwischen 10 und 17 Uhr betreten werden.

Im Kanton Zug sind drei kleinere Gewässer weiterhin begehbar: Der Waldweiher in Steinhausen, der Löschweiher auf dem Zugerberg und der Weiher Lättich in Baar. Der Ägerisee bleibt gesperrt.

Sihlsee teilweise begehbar

Im Kanton Luzern sind keine Gewässer mehr begehbar. Die Qualität des Eises habe seit Mittwoch «katastrophal» abgenommen, sagte ein Sprecher der Kantonspolizei Luzern. Im Kanton Schwyz ist der Sihlsee bei Einsiedeln teilweise begehbar. Auf dem See wurden zwei Eisfelder sowie eine 400-Meter-Rundbahn angelegt.

Keine Angaben über gefrorene Eisflächen können die Kantonspolizeien Bern und Solothurn machen. In diesem beiden Kantonen sind die Zuständigkeiten für die Begehung von Seen und Weihern - wenn überhaupt - lokal geregelt.

Lac de Joux noch immer fest gefroren

In der Westschweiz ist der Lac de Joux im Kanton Waadt seit mehreren Wochen fest geforen. Schlittschuhlaufen ist aber unmöglich, da in den letzten Tagen bis zu 15 Zentimeter Schnee gefallen sind. Das selbe gilt für den Lac des Taillères im Neuenburger Jura.

Nicht empfohlen wird nach dem Wärmeeinbruch eine Begehung des Lac des Brenets, ebenfalls im Kanton Neuenburg. Der Etang de la Gruère im Kanton Jura ist von einer rund 30 Zentimeter dicken Schneeschicht bedeckt.

smw/sda