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40 Tote bei Unwettern in Asien

Über die Strasse von Taiwan zog der Taifun nach China weiter.
Freitag, 14. Juli 2006
Manila - Bei schweren Unwettern im Süden und Südosten Asiens sind fast 40 Menschen ums Leben gekommen. In Pakistan allein starben nach wolkenbruchartigen Monsun-Regenfällen innert zweier Tage mindestens 24 Menschen.
In Zentralpakistan sind tiefer gelegene Gegenden der Provinz Punjab überschwemmt, Häuser und Strassen wurden zerstört. Wie lokale Behörden berichteten, kam in Pind Dadan Khan eine Mutter mit ihren fünf Kindern um, in Rawalpindi starben vier Mitglieder einer achtköpfigen Familie, als ihr Haus in den Fluten einstürzte.

Im Norden Pakistans und im pakistanischen Teil Kaschmirs, wo Tausende nach dem verheerenden Erdbeben im Oktober immer noch in Notunterkünften leben, sollen nach den Voraussagen der Meteorologen in den kommenden Tagen weitere Wassermassen vom Himmel stürzen.

Tropensturm «Bilis» hinterlässt Verwüstungen

Auf den Philippinen zog der Tropensturm «Bilis» eine Spur der Verwüstung durch die Hauptstadt Manila und den Norden des Landes. «Bilis» forderte nach Angaben des Zivilschutzes mindestens 14 Todesopfer.

Sieben Menschen, darunter zwei Kinder, wurden noch vermisst. Es sei zu befürchten, dass auch sie das Unwetter nicht überlebt hätten, hiess es. Insgesamt seien 51 000 Menschen von Überflutungen und Erdrutschen betroffen.

Taifun erreicht China

Über die Strasse von Taiwan zog der Taifun nach China weiter und traf am Freitagnachmittag mit Windstärke zwölf auf die Südostküste. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, wurden in den Provinzen Fujian und Zhejiang 326 000 Menschen in Sicherheit gebracht.

222 000 Schiffe und Boote flohen vor dem Sturm in die Häfen. Auf dem Flughafen von Fuzhou, der Hauptstadt der Provinz Fujian, wurden mindestens 14 Flüge gestrichen. An allen Schulen in Fujian fällt der Unterricht bis auf weiteres aus, die Menschen wurden von der Regierung aufgefordert, sich in ihre Häuser zu begeben.

smw/sda