Wie andere asiatische Länder war China in den vergangenen Tagen von Überschwemmungen und heftigen Niederschlägen heimgesucht worden, bei denen in der Volksrepublik fast drei Millionen Menschen ihr Obdach verloren und rund 260 000 Häuser zerstört wurden.
Südchina wird jedes Jahr von heftigen Regenfällen und Unwettern geplagt, in diesem Jahr war die Niederschlagssaison jedoch besonders folgenschwer. Bereits bevor «Bilis» über das Land hinwegfegte, waren bei Unwettern und Überschwemmungen hunderte Menschen ums Leben gekommen.
Tote auch in Korea
Auch in Japan und auf der koreanische Halbinsel fielen ungewöhnlich starke Monsunregen, die Überschwemmungen und Erdrutsche auslösten.
Die Behörden gingen von mindestens 129 Toten in Süd- und Nordkorea innerhalb der vergangenen Woche aus. Die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA meldete am Freitag dagegen hunderte Tote und Vermisste infolge der Stürme. Zehntausende Häuser seien zerstört worden.
