Organisiert wurde das Grossereignis von «Live Earth»-Gründer Kevin Wall und dem ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore.
Sydney
Zu Beginn des Auftaktkonzerts in Sydney führten Aborigines auf der Bühne des Aussie-Stadions traditionelle Tänze auf. Anschliessend forderte Gore die 40'000 Besucher per Videobotschaft auf, als Weltbürger mehr Verantwortung zu übernehmen und im eigenen Leben auf Energiesparen setzen.
Hamburg
In Hamburg begann das Spektakel um 14 Uhr mit Shakira, anschliessend trat Snoop Dogg auf. Angekündigt waren ausserdem unter anderem noch Enrique Iglesias, Juli, Reamonn und Sasha. Anders als an anderen Veranstaltungsorten war hier der Vorverkauf schleppend verlaufen. Trotz Rabatten wurden nur drei Viertel der 45'000 Karten verkauft.
London
In London eröffneten Genesis vor 63'000 Besuchern im Wembley-Stadion das Konzert um 14.30 Uhr MESZ. Hier waren Madonna, die Red Hot Chili Peppers, Black Eyed Peas und Duran Duran auf dem Programm. Die Fans hofften ausserdem, das Gerücht, Paul McCartney und Justin Timberlake träten auf, bewahrheite sich.
Zürich
Mehrere tausend Personen besuchten nach Angaben von Initiant Zeno van Essel das Live-Earth-Konzert im Zürcher Hallenstadion. Es seien 5000 Karten verkauft worden, sagte er. Ab 16 Uhr wurden Ausschnitte von Konzerten auf anderen Kontinenten gezeigt.
Ab 19 Uhr stand als Gastgeber der Berner Rocker Gölä auf der Bühne. Als Gäste mit dabei waren Steve Lee von Gotthard und Daniel Kandlbauer, Marc Storace Krokus, die Sängerin Sandee sowie Katrina Katrina and the Waves.


