Auch die Zuschauer von «Live Earth» zeigten sich sehr ökologisch. In Tokio und London trennten die Fans nach den Konzerten ihren Müll und halfen sogar beim Aufsammeln.
110.000 Tonnen CO2
«Live Earth» hat allerdings auch seine Kehrseite. Bis zu 110-tausend Tonnen CO2 wurde am vergangenen Wochenende in die Luft geblasen. Das erklärte jetzt Moritz Lemkuhl von der Firma «ClimatePartner», der für «Spiegel Online» den CO2-Ausstoss überschlagen hat. Er erklärte, seine Werte seinen nur eine grobe Schätzung, 60- bis 110.000 Tonnen würden aber hinkommen.
Allerdings ist der enorme Energieverbrauch auch zu erklären. Sowohl Zuschauer, als auch Künstler mussten irgendwie zu den jeweiligen Veranstaltungsorten kommen. Daher mussten die Abgase von Flugzeugen, Autos und Zügen eingerechnet werden. Zudem ist natürlich der Energieverbrauch der Bühnentechnik sehr hoch.
Von Sidney bis Rio
«Live Earth» ging von Samstag bis Sonntag morgen auf allen Kontinenten über die Bühne.
Das erste Konzert fand in Sydney statt, dann folgten Tokio, Hamburg, London, Johannesburg, New York, Washington, Shanghai, Rio de Janeiro und auch Zürich. Über 150 Künstler sangen 24 Stunden lang für den Umweltschutz und gegen den Klimawandel.
