Die Sturmfront hatte in der Nacht zum Freitag zunächst Arkansas besonders schwer getroffen. Hier allein kamen sieben Menschen ums Leben, als entwurzelte Bäume auf Häuser und Wohnmobile stürzten. So wurden in der Gemeinde Crystal Springs ein Vater und seine 18 Monate alte Tochter von Trümmern im Schlaf erschlagen. Auch ein Junge kam in Arkansas ums Leben.
Der Sturm zog auch eine Schneise der Verwüstung durch Little Rock, die Hauptstadt des Staates. Hier starben nach Medienberichten eine Mutter und ihr achtjähriger Sohn: Die Frau hatte sich zu ihrem verängstigten Kind ins Bett gelegt, als der Sturm durch ihr Wohngebiet raste.
Wohnmobil über Landstrasse gewirbelt
Zwei Menschen kamen in Oklahoma ums Leben, in der Nacht zum Samstag dann sieben weitere in Alabama und ein Einwohner in Mississippi. Zu den Opfern in Alabama gehören ein Mann, dessen Wohnmobil etwa 400 Meter weit über eine Landstrasse gewirbelt wurde, und eine Mutter mit zwei ihrer Kinder.
In manchen Gebieten waren die Verwüstungen so gross, dass der Gouverneur von Alabama für den gesamten Bundesstaat den Notstand ausrief. Am Samstag zog das Sturmgebiet in Richtung Nordosten.