Die verdienten Prämien sanken jedoch um 4 Prozent auf 29,4 Mrd. Franken. Swiss Re begründet dies mit Währungseffekten, insbesondere mit der Dollarschwäche. Die Konzentration auf Profitabilität habe dazu geführt, dass die verdienten Prämien währungsbereinigt praktisch stagniert seien.
Alle Konzernsparten profitabel
Alle drei Konzernsparten trugen zu dem guten Resultat bei, wie es heisst: Im Nichtleben-Geschäft stieg der Gewinn um 29 Prozent auf 2,3 Mrd. Franken, obwohl 2004 mit einer Schadenlast durch Naturkatastrophen von 760 Mio. Fr. ein Spitzenjahr gewesen sei. Die verdienten Prämien sanken um 8 Prozent auf 16 Mrd. Franken.
Der Schaden-Kosten-Satz blieb mit 98,4 Prozent stabil. Ein Wert unter 100 Prozent bedeutet, dass das Versicherungsgeschäft profitabel ist.
Im Lebengeschäft nahm das operative Ergebnis um 7 Prozent auf 1,3 Mrd. Fr. zu. Das Prämienvolumen blieb mit 10,2 Mrd. Fr. unverändert.
In der dritten Konzernsparte, der Financial Services Business Group, erhöhte sich der Betriebsgewinn um ein Viertel auf 695 Mio. Franken. Die verdienten Prämien nahmen um 5 Prozent auf 3,2 Mrd. Fr. zu. Der Schaden-Kosten-Satz verbesserte sich weiter von 94,7 auf 92,9 Prozent.
