Anzeige

Swiss Re trotzt heftigen Wirbelstürmen

Das Versicherungsgeschäft ist für Swiss Re weiterhin profitabel. Bild: Swiss Re in Zürich.
Donnerstag, 17. März 2005
Zürich - Der Rückversicherungskonzern Swiss Re hat seinen Reingewinn im vergangenen Jahr trotz schwerer Wirbelstürme im Herbst um fast die Hälfte von 1,7 auf 2,5 Mrd. Fr. gesteigert. Die Dividende wird um 45 Prozent auf 1,6 Fr. je Aktie erhöht.
Der nach der Münchener Rück weltweit zweitgrösste Rückversicherer profitierte von einer hervorragenden Anlagerendite, die von 5,1 auf 5,8 Prozent stieg. Das Gesamtanlageergebnis nahm um ein Fünftel auf 6 Mrd. Fr. zu, wie Swiss Re in einem Communiqué mitteilte.

Die verdienten Prämien sanken jedoch um 4 Prozent auf 29,4 Mrd. Franken. Swiss Re begründet dies mit Währungseffekten, insbesondere mit der Dollarschwäche. Die Konzentration auf Profitabilität habe dazu geführt, dass die verdienten Prämien währungsbereinigt praktisch stagniert seien.

Alle Konzernsparten profitabel

Alle drei Konzernsparten trugen zu dem guten Resultat bei, wie es heisst: Im Nichtleben-Geschäft stieg der Gewinn um 29 Prozent auf 2,3 Mrd. Franken, obwohl 2004 mit einer Schadenlast durch Naturkatastrophen von 760 Mio. Fr. ein Spitzenjahr gewesen sei. Die verdienten Prämien sanken um 8 Prozent auf 16 Mrd. Franken.

Der Schaden-Kosten-Satz blieb mit 98,4 Prozent stabil. Ein Wert unter 100 Prozent bedeutet, dass das Versicherungsgeschäft profitabel ist.

Im Lebengeschäft nahm das operative Ergebnis um 7 Prozent auf 1,3 Mrd. Fr. zu. Das Prämienvolumen blieb mit 10,2 Mrd. Fr. unverändert.

In der dritten Konzernsparte, der Financial Services Business Group, erhöhte sich der Betriebsgewinn um ein Viertel auf 695 Mio. Franken. Die verdienten Prämien nahmen um 5 Prozent auf 3,2 Mrd. Fr. zu. Der Schaden-Kosten-Satz verbesserte sich weiter von 94,7 auf 92,9 Prozent.

fest/sda