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Sumpfbiber in der US-Botschaft

Viele Tiere flohen vor den Fluten, andere flohen in den Fluten.
Dienstag, 23. August 2005
Bern - Der Berner Tierpark sucht weiter nach einigen seiner Bewohner: Zwei Sumpfbiber sind ausgebüchst, einer wurde auf dem Gelände der US-Botschaft gestellt.
Aus den reissenden Fluten im aarenahen Kinderzoo wurden bis rund 50 Tiere evakuiert. Für drei Sumpfbiber reichte die Zeit nicht mehr, sie konnten entweichen.

Ein Tier wurde von der Polizei vor dem Eingang der nahen US-Botschaft gestellt und konnte eingefangen werden.

Zwei dürften aber definitiv ausgebüchst sein, wie Tierparkdirektor Bernd Schildger auf Anfrage sagte.

Biber möglicherweise im Bau

Weiter unklar ist der Verbleib der europäischen Biber. Auch sie könnten sich davongemacht haben, möglicherweise haben sie sich aber auch in den Bau zurückgezogen. Dem Zoo die Treue gehalten hat anders als befürchtet das Berner Fischotter-Pärchen.

Das Hochwasser mit dem Leben bezahlt hat im Dählhölzli bisher einzig eine Graugans. Sie verkraftete den Stress der Evakuierung nicht.

Zur Schadenhöhe im ganzen Tierpark konnte Schildger keine Angaben machen. Auch am Dienstag standen die Keller des Ökonomiegebäudes und des Restaurants unter Wasser.

rr/sda