Von den ursprünglich zehn europäischen Bibern dürfte ein Teil definitiv in die Aare gelangt sein, wie Tierpark-Direktor Bernd Schildger sagte. Doch noch ausgerissen ist zudem ein Fischotter-Weibchen, dass man zuvor in sicherer Obhut glaubte. Erstmals seit vielen Jahrzehnten dürfte damit ein Fischotter in der Aare schwimmen.
Sumpfbiber gestellt
Eingefangen werden konnte der letzte ausgerissene Sumpfbiber. Ein weiterer Flüchtling seiner Art hatte am Dienstag bei der nahen US-Botschaft gestellt werden können.
Das Hochwasser hat im Tierpark vor allem den Aareuferweg und das Restaurant erheblich beschädigt. Der Schadensumme bezifferte Schildger mit weniger als 500 000 Franken. Für die Aufräumarbeiten hätten sich zahlreiche Freiwillige, "sogar aus Zürich", gemeldet.
