Das EDA schätzt, dass es in Bern jährlich 5000 bis 6000 Tonnen CO2 in die Atmosphäre entlässt. Insgesamt arbeiten in Bern rund 1230 Personen für das EDA, davon 453 für die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA.
Kauf eines Emissionszertifikats
Der Vertrag hat eine Dauer von drei Jahren und kostet rund 650'000 Franken, wie der Chef des Schweizer DEZA-Kooperationsbüros in Indien, François Binder vor den Medien sagte.
Die Schweiz kauft das Emissionszertifikat von einer Anlage im südindischen Malavalli, die Energie aus Biomasse produziert. Die Anlage wurde als erste mit dem «golden standard» der gleichnahmigen Stiftung mit Sitz in Basel ausgezeichnet.
Die Stiftung prämiert Projekte für erneuerbare Energie. Die Anlage ist auch Teil des Kyoto-Mechanismus' zur Reduktion von Treibhausgasen.
Treffen mit Solar-Pionier
Zuvor hatte Calmy-Rey den Luzerner Solarmobil-Pionier Louis Palmer getroffen, der im Juli mit seinem «Solartaxi» zu einer Weltreise aufgebrochen war. Calmy-Rey begrüsste Palmers Projekt: «Es ist notwendig, die Menschen verstärkt auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.»
Schliesslich hielt die EDA-Chefin bei der Eröffnung der 4. Föderalismus-Konferenz in Neu Delhi eine Rede. Sie warnte, dass mit der Globalisierungen auch Risiken und Probleme einzelner Länder exportiert werden könnten.
