Der Flughafen Frankfurt meldete fast 200 ausgefallene Flüge. In den kommenden Tagen soll es weiter schneien und frostig bleiben.
Im Burgenland in Österreich hatten 13'000 Haushalte zeitweise keinen Strom, weil schwerer Nassschnee die Leitungen reissen liess. In Frankreich gelangten viele Pendler und auch Schulbusse am Morgen nicht ans Ziel, in Orléans fiel der Trambetrieb aus. Vor allem im Zentrum des Landes wurde zunehmend auch der Zugverkehr behindert.
Eisige Kälte
Die Sperrung des Fréjus-Tunnels nach Italien wegen eines brennenden Lastwagens erschwerte die Verkehrslage nach Angaben der Behörden zusätzlich. Der grenzüberschreitende Transitverkehr wurde zum Montblanc-Tunnel umgeleitet. Zwei Obdachlose erfroren.
Heftige Schneefälle und starker Wind behinderten auch in Polen den Verkehr, meldete die Nachrichtenagentur PAP. Viele Lastwagen konnten wegen glatter Strassen nicht mehr fahren und blockierten den Verkehr.
In Kleinpolen Malopolska hatten 10'000 Haushalte keinen Strom. Der Schnee habe die Leitungen beschädigt, sagte eine Sprecherin der Bezirksverwaltung.
In einem leeren Haus in Lodz starb ein etwa 40 Jahre alter Obdachloser. Ein gleichaltriger Mann war am Samstag in einem Kleingarten tot gefunden worden. Eine 79-Jährige wurde auf einem Weg unweit ihres Hauses tot aufgefunden. Meteorologen rechneten am Dienstag mit eisigen Temperaturen bis minus 22 Grad.
In Bulgarien ist es warm
Andernorts in Europa konnte man im Bikini am Strand liegen: In Bulgarien war es geradezu heiss für die Jahreszeit. Auf bis zu 23 Grad stiegen die Temperaturen in der Donaustadt Russe und an der Schwarzmeerküste. Allerdings stürmte es am Montag heftig.
