Dennoch reichte die Schneemenge, dass zahlreiche Stationen ihre Wintersaison eröffnen konnten. So waren etwa im Davoser Parsenngebiet die ersten Anlagen und Pisten offen. Anderswo, etwa in Flumserbergen in der Ostschweiz, liefen die Skilifte zumindest für das Wochenende.
Nachdem Mitte November der erste Schnee fiel, liegt auf 2000 Metern über Meer schon bis zu 1 Meter Schnee, wie SF Meteo mitteilte. In Graubünden liege bis zu doppelt so viel Schnee wie üblich in dieser Jahreszeit. Und auch anderswo ist die Schneedecke dicker als in anderen Jahren.
Das Schnee- und Lawinenforschungsinstitut in Davos SLF gab für den Sonntag die Lawinengefahr für weite Teile des Alpengebietes als erheblich an. Das entspricht der dritthöchsten von fünf Stufen. Das Institut warnte vor allem vor Triebschnee.
In Norditalien starben bei Lawinenniedergängen am Wochenende fünf Menschen. Eine Lawine ging beim Monta Cusna in der Emilia Ramgna nieder, eine weitere beim Mortirolo in der Lombardai. Ein Bergsportler kam mit leichten Verletzungen davon.

