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Saudi-Arabien scheitert mit Klima-Initiative

Die OPEC lehnte die saudische Initiative ab.
Sonntag, 18. November 2007
Riad - Saudi-Arabien ist beim OPEC-Gipfel vorerst mit einer Initiative gescheitert, Millionensummen für den Klimaschutz bereitzustellen. Algerien, Indonesien und Nigeria lehnten es ab, sich an der Finanzierung zu beteiligen.
Auch im Entwurf der Abschlusserklärung des zweitägigen Treffens der Staats- und Regierungschefs der Organisation Erdöl exportierender Länder wurde der Vorschlag nicht erwähnt.

Saudi-Arabien hatte am Samstag 300 Mio. Dollar für einen Klima-Topf bereitgestellt.

«Wir sagen nichts zu, und soviel ich weiss, hat auch kein anderes Land Zusagen gemacht», sagte Algeriens Energieminister Chakib Khelil am Rande der Konferenz in Riad.

Sein indonesischer Kollege Purnomo Yusgiantoro bestätigte dies auch für sein Land. «Das war eine saudische Initiative», sagte Nigerias Ölminister Odein Ajumogobia. «Wir haben dazu keinen Standpunkt.»

Geld für Forschungsarbeiten

Saudi-Arabien hatte für seine Initiative in den Gesprächen zur Vorbereitung des Gipfeltreffens geworben.

Der grösste Erdölproduzent will Forschungsarbeiten unterstützen, in denen nach Möglichkeiten für eine Reduzierung der Treibhausgase beim Einsatz von fossilen Brennstoffen gesucht wird.

OPEC-Generalsekretär Abdullah al-Badri hatte im Vorfeld des Gipfels erklärt, die Ölproduzenten seien bereit, einen Klima-Beitrag zu leisten und die Entwicklung einer Technologie zu unterstützen, mit der CO2 in tiefen Erdschichten gespeichert werden kann.

rr/sda