Zu sehen gab es aber wenig: Bis am Abend stürzten nur einzelne Steine zu Tal. Gegen Ende der Woche hatten sich die Felsbewegungen verstärkt, und die Spalte oberhalb der Felsnase war auf rund fünf Meter angewachsen.
Einzelne Brocken erwartet
Der Geologe Hans Rudolf Keusen geht davon aus, dass der Fels nicht als ganzer Block auf den unteren Grindelwaldgletscher stürzt, sondern sich beim Absturz in einzelne Brocken zerlegt.
Der bislang grösste Abbruch mit rund 1000 Kubikmeter Fels wurde am Donnerstag registriert. Die dadurch ausgelöste Staubwolke zog über das Dorf von Grindelwald. Menschen und Gebäude sind aber nicht in Gefahr, da sich das Felssturzgebiet weit ausserhalb der Siedlungszone befindet.
Gletscherschlucht gesperrt
Einzig die in der Nähe des unteren Grindelwaldgletschers gelegene Gletscherschlucht ist seit Tagen für Besucher aus Sicherheitsgründen gesperrt.
