Über 300 Mio. Franken
Schätzungen lieferte Egger zu Teilbereichen. Werden sie summiert, ergibt sich für den Kanton Bern eine Schadenssumme von weit über 300 Mio. Franken.
Allein die Gebäudeschäden betragen rund 190 Mio. Franken, jene an den Kantons- und Nationalstrassen rund 50 Millionen.
Bei den Verbauungen von Bächen und Flüssen rechnet der Kanton mit Schäden in Umfang eines hohen zweistelligen Millionenbetrags, bei der Land- und Forstwirtschaft mit rund 50 Mio. Franken.
Instandsstellungskosten
Darin nicht eingerechnet sind weitere Instandsstellungskosten wie die Beseitigung von über 20 000 Kubikmetern Schwemmholz. Alleine dieser Posten dürfte mit rund 1,5 Mio. Franken zu Buche schlagen.
Im November wird das Kantonsparlament auf Antrag der Regierung einen ersten Rahmenkredit zur Schadensbewältigung beschliessen. Egger stellte klar, dass der Kanton Bern das Ereignis nicht alleine bewältigen könne und auf Unterstützung des Bundes angewiesen sei.
