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Millionenschäden in Bern

Allein die Gebäudeschäden betragen rund 190 Mio. Franken.
Montag, 5. September 2005
Bern - Das Hochwasser von Ende August hat im Kanton Bern Schäden von mehreren hundert Millionen Franken angerichtet.
Der Kanton Bern hofft bei der Bewältigung auf finanzielle Unterstützung durch den Bund.Eine verlässliche Schätzung der Gesamtschadensumme sei noch nicht möglich, sagte Baudirektorin Barbara Egger vor den Medien. Man gehe aber von einer Schadenssumme aus, die weit höher liege als beim Hochwasser und beim Sturm Lothar im Jahr 1999.

Über 300 Mio. Franken

Schätzungen lieferte Egger zu Teilbereichen. Werden sie summiert, ergibt sich für den Kanton Bern eine Schadenssumme von weit über 300 Mio. Franken.

Allein die Gebäudeschäden betragen rund 190 Mio. Franken, jene an den Kantons- und Nationalstrassen rund 50 Millionen.

Bei den Verbauungen von Bächen und Flüssen rechnet der Kanton mit Schäden in Umfang eines hohen zweistelligen Millionenbetrags, bei der Land- und Forstwirtschaft mit rund 50 Mio. Franken.

Instandsstellungskosten

Darin nicht eingerechnet sind weitere Instandsstellungskosten wie die Beseitigung von über 20 000 Kubikmetern Schwemmholz. Alleine dieser Posten dürfte mit rund 1,5 Mio. Franken zu Buche schlagen.

Im November wird das Kantonsparlament auf Antrag der Regierung einen ersten Rahmenkredit zur Schadensbewältigung beschliessen. Egger stellte klar, dass der Kanton Bern das Ereignis nicht alleine bewältigen könne und auf Unterstützung des Bundes angewiesen sei.

bsk/sda