Der mächtige Wirbelsturm der Kategorie 3 war mit Windgeschwindigkeiten von rund 200 Kilometern pro Stunde bei Sabine Pass in Texas an der Grenze zu Louisiana an Land gedonnert. Das Zentrum des Sturms bewegt sich laut Nationalem Hurrikan-Zentrum landeinwärts.
Extrem starke Niederschläge
In der Schneise liegen die texanischen Städte Port Arthur und Beaumont. In diesen Gebieten ist mit starken Niederschhlägen zu rechnen, da «Rita» über dem Golf von Mexiko grosse Mengen an Feuchtigkeit aufgesogen hatte.
In der Innenstadt von Galveston in Texas brach ein Grossfeuer aus. Auch in Houston löste der Wirbelsturm offenbar einen Grossbrand aus. Die viertgrösste Stadt der USA wurde aber nicht direkt von «Rita» getroffen.
Schadensbilanz noch ausstehend
Bevor «Rita» an Land traf, war der Hurrikan durch die Ölförderanlagen vor der US-Küste gerast. Die Verantwortlichen der Ölindustrie warteten mit Anspannung, ob die grossen Raffinerien des Landes beschädigt würden. In den letzten Tagen waren die Ölpreise bereits gestiegen.
