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Kritik an Sparpolitik des Bundes

Ursache des Schwemmholzes und der damit verbundenen Schäden ist laut VSF die Sparpolitik des Bundes.
Montag, 29. August 2005
Bern - Der Verband Schweizer Forstpersonal (VSF) übt nach den Unwettern und Überschwemmungen Kritik am Bund. Nach dem Sturm Lothar habe sich der Bund Schritt für Schritt aus der Mitverantwortung bei der Waldpflege abgemeldet.
Seit dieser Zeit seien in Schweizer Wäldern grosse Mengen von Fallholz liegen geblieben. Dies habe sich nun teuer gerächt. In zahlreichen Bachtobel habe die Flut das Holz ausgeräumt und dieses vor Brücken, Dämme und Wehre geschwemmt, heisst es in einer Mitteilung des ehemaligen Verbandes Schweizer Förster vom Montag.

Der VSF warne seit Jahren vor den Folgen der unreflektierten Sparpolitik. Der VSF fordert ein sofortiges Umdenken. Kurzsichtiges Sparen auf Kosten der Sicherheit sei verantwortungslos. Der VSF stelle sich aber die Frage, ob die Holznutzung nicht rentabler gewesen wäre, als das Holz aus wirtschaftlichen Gründen liegen zu lassen.

gg/sda