Nach Angaben des Schweizer Delegationsleiters und stellvertretenden SECO-Direktors Eric Scheidegger verlangte die UNWTO von den Teilnehmenden Kompensationszahlungen für die CO2-Emissionen, die sie auf dem Weg nach Davos ausstiessen.
Mehr Treibhausgase durch Tourismus
Nach einer Schätzung der UNWTO betragen die von Touristen verursachten Treibhausgase rund fünf Prozent der weltweiten Emissionen. Durch das exponentielle Wachstum des Tourismus werde diese Entwicklung beschleunigt.
Unter den Folgen litten vor allem die touristischen Anbieter. Diese seien in ökologisch verwundbaren Gebieten tätig, welche auf Klimaveränderungen stark reagierten, schreibt das SECO. Wie dieser Herausforderung begegnet werden kann, ist Thema der Konferenz.
Erklärung am Mittwoch
Die Ergebnisse werden in einer Davoser Erklärung zusammengefasst, die am Mittwoch präsentiert werden soll. Ziel sei, die Anliegen des Tourismus in die Klimapolitik der UNO einzubringen.
Die erste Konferenz hatte 2003 in Djerba in Tunesien stattgefunden. In der Abschlusserklärung wurden damals unter anderem die Regierungen aufgerufen, den nachhaltigen Tourismus zu fördern.
