Vor allem China und Indien - die beiden «neuen Giganten in der Weltwirtschaft» - bräuchten immer mehr Energie. Aber die Folgen des ungebremsten Energiewachstums seien «alarmierend» auch für den Rest der Welt.
Bislang hätten die meisten Länder «mehr geredet als gehandelt», hiess es im Bericht der Energieagentur. Wenn die Regierungen aber alle Massnahmen umsetzen würden, über die sie derzeit nachdächten, würde weltweit «erheblich» weniger Energie verbraucht - und damit würde auch der Ausstoss von Treibhausgasen sinken.
Bleiben sie dagegen bei ihrer derzeitigen Energiepolitik, werden die Verbraucherländer immer abhängiger von Öl- und Gaseinfuhren und erzeugen immer mehr Treibhausgase, wie die IEA feststellte. «Beide Entwicklungen würden zu verstärkter Besorgnis über den Klimawandel und die Energieversorgungssicherheit Anlass geben.»
