«Ike» bewegte sich demnach mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern in Richtung der kubanischen Hauptstadt Havanna. In dem Karibikstaat gilt die höchste Alarmstufe, fast zwei Millionen Menschen wurden von den Behörden in Sicherheit gebracht.
Könnte wieder an Stärke gewinnen
Nach NHC-Angaben könnte «Ike» wieder an Stärke gewinnen, wenn er voraussichtlich am Dienstag zurück auf das offene Meer zieht.
Zuvor hatten Ausläufer von «Ike» auf den Bahamas und in Haiti schwere Schäden angerichtet. Die Zahl der Todesopfer durch «Ike» stieg in Haiti nach amtlichen Angaben am Montag auf 66, davon alleine 60 in dem Dorf Cabaret nahe der Hauptstadt Port-au-Prince.
14 Menschen gelten noch als vermisst. Haiti war in den vergangenen drei Wochen von vier schweren Wirbelstürmen heimgesucht worden, dabei starben insgesamt mehr als 600 Menschen. Rund 86'000 Betroffene leben derzeit in Notunterkünften.
