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Hochwasserschäden kosten SBB 65 Mio. Fr.

Benedikt Weibel erklärte, dass es nur noch an zwei Stellen eingeschränkten Verkehr gebe.
Freitag, 9. September 2005
Luzern - Der durch das Unwetter verursachte Schaden bei SBB und Zentralbahn (zb) wird auf 65 Mio. Franken geschätzt.
Das sagte SBB-Chef Benedikt Weibel in einem Interview mit der «Neuen Luzerner Zeitung». Das «grosse Problem» ortet er bei der Zentralbahn. Bei der SBB gibt es laut Benedikt Weibel zurzeit noch an zwei Stellen eingeschränkten Verkehr: in Ziegelbrücke GL sowie zwischen Brunnen SZ und Sisikon UR. Das grosse Problem aber sei die Zentralbahn zb. Sie zähle 21 Schadenplätze, und es werde noch erhebliche Zeit dauern, bis alles wieder in Stand sei.

Die zb wurde vom Unwetter im August praktisch stillgelegt. Die Bahn unterhält zwei Stränge: Luzern-Engelberg und Luzern-Brünig-Interlaken.

Brünigstrecke Ende September wieder frei

Auf der Brünigstrecke ist die Wiederaufnahme der durchgehenden Bahnverbindung laut einer Mitteilung der zb vom Freitag auf Ende September vorgesehen. Zurzeit verkehren Züge zwischen Luzern und Sarnen und - seit Freitagmorgen - Regionalzüge zwischen Interlaken und Brienz. Dazwischen sind Busse im Einsatz.

Auf der Engelberg-Strecke rechnet man laut heutigem Planungsstand mit der Wiederaufnahme der durchgehenden Bahnverbindung Ende November. Vorläufig verkehren Züge zwischen Luzern und Dallenwil. Von Dallenwil nach Engelberg gibt es Ersatzbusse.

fest/sda