Im Elsass starb ein Mädchen in einem überhitzten Auto. Auch in Südfrankreich gab es erste der Hitze zugeschriebene Todesfälle. Die Alarmstufe drei gilt nun für mehr als einen Drittel des Landes.
180 Mio. Euro. bereitgestellt
Die Regierung stellte 180 Millionen Euro 277 Mio. Franken zur Verfügung, um die personelle Ausstattung der Notaufnahmen zu sichern. "Die Lage ist mehr als angespannt", berichtete die Notarztvereinigung AMU. Gewerkschafter erklärten, selbst im Spital von Corbeil bei Paris herrschten in einigen Zimmern 37 Grad.
In Italien hat die Hitzewelle der vergangenen Tage den Stromverbrauch auf ein Rekordhoch getrieben. 53 600 Megawatt pro Stunde wurden am Montag konsumiert. Dies gleicht den Rekordwerten des Sommers 2004.
Ventilatoren, Klimaanlagen saugen viel Strom
Grund für den hohen Stromverbrauch sind die vielen Ventilatoren und Klimaanlagen, die sich die Italiener in den vergangenen Tagen gegen die Hitze zugelegt haben und deren Dauerbetrieb die Stromnetze überlastet.
Die Stromversorger warnen vor der Gefahr von Ausfällen. Kleinere "Blackouts" könnten sich zu jeder Zeit ereignen. Einen landesweiten Stromausfall wie jener am 28. September 2003 wird jedoch von den Behörden ausgeschlossen.
