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Grünes Licht für Kyoto

Die USA wollten sich nicht auf Grenzwerte festlegen.
Samstag, 10. Dezember 2005
Montréal - Die UNO-Klimakonferenz in Montréal ist erfolgreich beendet worden - auch dank den USA. Somit können Verhandlungen über künftige Klimaschutzziele für die Industrieländer starten, und der Kyoto-Prozess kann auch nach 2012 weitergehen.
Die Diskussionen über die Einbindung von ärmeren Staaten sollen 2006 beginnen. Auch über die Weiterführung der Klimarahmenkonvention von Rio de Janeiro 1992 herrschte Einigung.

Das Papier wurde auch von den USA akzeptiert, die das Kyoto-Protokoll nicht ratifiziert haben.

Die Klimakonferenz sollte ursprünglich bereits am Freitag enden. Bis zuletzt wurde jedoch um Verfahrenseinwände Russlands und die grundsätzliche Weigerung der USA gerungen, sich auf Grenzwerte für die Treibhausgas-Emissionen festzulegen.

Keine festen Ziele

Kanada als Gastgeberland schlug daher einen Kompromiss vor, in dem keine festen Ziele benannt und keine konkreten Massnahmen zur Reduzierung der Emissionen vorgeschrieben werden.

Vielmehr sollen in den beiden kommenden Jahren Arbeitsgruppen eingesetzt werden, die sich mit Möglichkeiten zu einer langfristigen Reduktion der Emissionen beschäftigen.

rr/sda