Wegen Explosionsgefahr schalteten die Behörden die Gaszufuhr im betroffenen Stadtteil ab, die Bewohner der umliegenden Strassen wurden in Sicherheit gebracht. Feuerwehrsprecher Franz Resperger sprach von «dramatischen Szenen».
500 Feuerwehrleute im Einsatz
Insgesamt waren 500 Feuerwehrleute im Einsatz. Ihnen gelang es stundenlang nicht, in das brennende Haus vorzudringen. Mit einem Kran hoben sie schliesslich das Satteldach weg und versuchten, in die Schlaf- und Wohnräume zu gelangen.
Wenig Hoffnung auf Überlebende
Wegen der anhaltenden Brände und der heftigen Rauchentwicklung konnten sie dabei trotz Atemschutz jeweils nur für 20 bis 30 Minuten arbeiten. Experten zufolge könnten sich unter den Trümmern zwar Hohlräume gebildet haben, jedoch schwand die Hoffnung, noch Überlebende zu bergen.
Trümmer alle verkohlt
«Dass da einer überlebt hat, ist sehr unwahrscheinlich», sagte ein Feuerwehrmann. «Und selbst wenn jemand die Explosion überstanden hat, was nicht der Fall sein dürfte, ist er vermutlich erstickt oder verbrannt. Die Trümmer sind alle verkohlt.»
Die Ursache für die Explosion war zunächst unklar. Brandexperten von Landes- und Bundeskriminalamt nahmen laut Polizei bereits Ermittlungen auf.
Ein Polizeisprecher bestätigte, dass es am Mittwochabend wegen eines kaputten Kabels in der Umgebung einen Stromausfall gegeben hatte. Das Kabel sei vom Netz genommen, die betroffenen Haushalte aus anderen Leitungen gespeist worden. Ob der Stromausfall mit der Gasexplosion zu tun habe, sei aber derzeit reine Spekulation.
