Diese Massnahme gilt bereits im Kanton Tessin sowie in einigen Südtälern Graubündens, wie Rolf Manser, Chef der Abteilung Wald im Bundesamt für Umwelt BAFU, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte. Andere Kantone überlegen sich laut Manser nachzuziehen. Dies ist vor allem im Wallis der Fall.
Waldbrände im Wallis
Im Walliser Seitental Trient brach am Mittwoch ein Waldbrand aus. Der Brand wütete auf einer Fläche von rund 9000 Quadratmetern. Die Feuerwehr konnte den Brand vom Boden aus löschen. Über die Brandursache lagen keine Angaben vor.
Bereits am Samstag war es im Unterwallis zu einem schweren Waldbrand gekommen, der in Arbaz VS 40 Hektaren Wald und Wiesland zerstörte. Entfacht hatten das Feuer Picknicker beim Grillieren.
Ein Verbot, Feuer im Freien zu entfachen, gibt es im Wallis aber nach wie vor nicht. «Dennoch müsste jeder soviel Vorsicht walten lassen, damit es nicht zu einem Brand kommt», sagte Eric Senggen, Chef der kantonalen Feuerwehraufsicht.
Wenig Regen
«Einige Regionen verzeichnen seit einem Monat keine grösseren Regenfälle», stellte Dominique Stussi von MeteoSchweiz fest. Wohl gab es am einen oder anderen Ort Niederschläge. Dennoch könne man von einer Trockenheit in der Schweiz sprechen, sagte der Meteorologe.
Eine Entschärfung der Situation ist vorläufig nicht in Sicht. Bis nächsten Dienstag bleibt es laut den Meteorologen trocken. Am Samstag könne es zu einigen lokalen Schauern oder Gewittern kommen, was die Trockenheit aber nicht beenden werde, sagte Stussi.
