Anzeige

Feuerverbote wegen Trockenheit

Der Kanton Luzern empfiehlt generell auf das Feuern zu verzichten.
Dienstag, 24. April 2007
Bern - Die Trockenheit bringt in der Schweiz immer mehr Kantone dazu, ein generelles Feuerverbot zu verhängen. Am Mittwoch erhöhte sich die Zahl der Kantone mit einem Verbot von 13 auf 16. Neu kennen auch die Kantone Waadt, Wallis und Zug ein generelles Feuerverbot.
Die Verbote gelten auf unbestimmte Zeit, wie die Behörden mitteilten. Eine Entspannung der Lage sei trotz Gewitter-Prognosen der Meteorologen vorerst nicht zu erwarten, erklärten etwa die Walliser Behörden. Entwarnung könne man erst nach einer mindestens dreitägigen Regenperiode geben.

Bislang kein Verbot gibt es in den beiden Basel sowie in den Kantonen Aargau, Bern, Freiburg, Genf, Solothurn, Schaffhausen, Thurgau, und Zürich.

In einigen dieser Kantone rief die Regierung aber zu grosser Vorsicht im Umgang mit Feuer im Freien auf. So forderte am Mittwoch etwa der Kanton Thurgau die Bevölkerung auf, in Wäldern und an Waldrändern kein Feuer zu entfachen. Auf ein Verbot wollen die Thurgauer aber vorerst verzichten.

Während die Kantonsbehörden mit den Verboten Waldbrände zu verhindern suchen, gelang es im Tessin und in der Waadt, die Anfang Woche ausgebrochenen Feuersbrünste zu löschen.

smw/sda