Weil die Bise inzwischen nachgelassen hat, wird mit einem erneuten Anstieg der Feinstaub-Werte gerechnet. Die Zürcher, Berner, Innerschweizer und Nordwestschweizer Behörden glauben aber nicht, dass der doppelte Wert des Grenzwertes erreicht wird und dass diese Situation mehr als drei Tage anhält. Um verbindliche Massnahmen zu ergreifen, müssten beide Bedingungen erfüllt sein.
Die kantonalen Umweltdirektoren hatten sich letztes Jahr auf ein Konzept zur Bekämpfung der Feinstaub-Belastung geeinigt. Dieses dient nun als Basis für die Umsetzung von kantonalen Massnahmen. Die Kantone sind frei, die Massnahmen individuell anzuwenden. Die Palette reicht von Tempobeschränkungen bis zu Feuerungs- und Fahrverboten.
