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Feinstaub-Grenzwert erstmals klar überschritten

Die Hochnebeldecke sorgte für schlechte Luft.
Mittwoch, 21. November 2007
Bern - Erstmals in dieser Saison ist der Feinstaub-Grenzwert in der ganzen Schweiz deutlich überschritten worden. Den höchsten Wert mass das Nationale Beobachtungsnetz für Luftfremdstoffe (NABEL) mit 73 µg/m³ in Cadenazzo in der Magadinoebene.
Wie das Bundesamt für Umwelt BAFU auf seiner Homepage mitteilte, wurde der Immissionsgrenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter g/m am Nachmittag an 9 Messstationen des NABEL-Netzwerkes übertroffen oder erreicht.

Unterschiede zwischen den Landesteilen gab es wegen der Hochnebeldecke keine. Einzig auf den Alpengipfeln war die Belastung minim. Doch selbst auf dem Chaumont im Neuenburger Jura oder auf der Rigi wurde vermehrt Feinstaub gemessen.

Bern und Zürich über Grenzwerten

Der zweithöchste Wert wurde am Mittwoch um 15 Uhr ebenfalls im Tessin, in Lugano, mit 69 g/m gemessen. In Bern waren es 64 g/m, in Zürich 60 g/m und in Härkingen SO 61 g/m. In Lausanne mass die NABEL-Station 59 g/m und in Sitten genau 50 g/m.

Fast erreicht wurde der Grenzwert auch in Payerne VD mit 49 g/m. Geringer war die Feinstaubbelastung dagegen in Basel-Binningen mit 31 g/m.

ht/sda