Selbst wenn sich das in der Thuner Schleuse verkeilte Schwemmholz plötzlich und ruckartig lösen sollte, oder gar eine Schleuse brechen sollte, rechnen die Stadtberner Rettungskräfte nicht mit dem Auftreten einer Flutwelle, wie am Donnerstag an einer Medienkonferenz gesagt wurde.
Aber zu einem erneuten Anstieg der Aare käme es auf jeden Fall. Deshalb wird in Bern mit mehreren Kränen so viel Schwemmholz wie möglich aus der Aare gefischt.
Keine Entwarnung
Bis am frühen Donnerstagnachmittag sind die letzten neun Personen aus der Matte evakuiert worden. Ebenfalls evakuiert wurde jene Person, die sich der Evakuierung entziehen wollte und sich vor der Polizei versteckt hielt.
Obschon gut das halbe Quartier momentan wieder begehbar ist, kann laut Gemeinderätin Barbara Hayoz keine Entwarnung gegeben werden. Vorerst müssten die Ingenieure und Statiker der Stadt jede einzelne Liegenschaft bezüglich Statik prüfen.
