In der nordböhmischen Stadt Usti nad Labem sank das Wasser um 20 Zentimeter unter den Höchststand in der Nacht auf Dienstag. Die Behörden warnten jedoch vor einem erneuten Ansteigen der Flüsse. Landesweit müsse mit starken Regenfällen gerechnet werden, hiess es.
Die Hochwasserlage im ostdeutschen Sachsen blieb trotzdem angespannt. Allerdings begannen die Pegel der Elbe auch hier allmählich zu sinken. So gingen die Wasserstände in Dresden und Schöna leicht zurück.
Hoffnung in Sachsen-Anhalt
Vor allem im benachbarten Sachsen-Anhalt weckte dies Hoffnungen, dass die erst für Freitag erwarteten Höchststände der Elbe niedriger ausfallen als zunächst befürchtet.
Für das vom Hochwasser bedrohte Mühlberg sowie den Landkreis Prignitz beides Brandenburg wurde am Mittwoch Katastrophenalarm ausgelöst. Nun könne auch die Bundeswehr eingesetzt werden, hiess es. In Brandenburg erwarten die Behörden für die zweite Wochenhälfte für mehrere Tage anhaltende Hochwasserpegel.
Höchststand in Budapest erreicht
In der ungarischen Hauptstadt Budapest sank der Wasserstand der Donau erwartungsgemäss. Der Hochwasserscheitel hatte in der Nacht zum Mittwoch mit einem Stand von 8,61 Meter Budapest erreicht, ohne dass es zu weiteren Überflutungen kam, berichtete die ungarische Nachrichtenagentur MTI.
Danach ging der Wasserstand auf 8,55 Meter zurück. Allerdings schliessen die Behörden eine zweite Flutwelle nicht aus, da in den nächsten Tagen viel Regen erwartet werde. Auch in Niederösterreich blieb die Lage kritisch, verschärfte sich aber nicht weiter. In der March brachen allerdings Dämme.
