Eine verstärkte Ausland- und Gaspreisabhängigkeit sei die Folge. Angesichts des UNO-Klimaberichts seien Gaskraftwerke «äusserst unverantwortlich». Sie als Übergangslösung zu bezeichnen, sei «reine Kosmetik».
Die Junge SVP, deren Vorstandsmitglied Erich Hess der gemeinsamen Medienkonferenz allerdings fern blieb, liess in einer Fussnote am Communiqué anfügen, sie schätze die CO2-Problematik weniger gravierend ein, als die anderen Jungparteien.
«Enttäuscht» über Fehlen der JSVP
Er sei «erstaunt und enttäuscht» über das Fehlen des JSVP-Vertreters, sagte Pascal Kalbermatten vom Vorstand der Jungen CVP. Der Grund sei ihm nicht bekannt.
Auf Initiative seiner Partei hätten sich die anderen Jungparteien zu der gemeinsamen Stellungnahme bereit gefunden. Der Anstoss dazu sei am Mittwoch nach dem Bundesratsentscheid erfolgt.
Die gemeinsame Erklärung der Jungparteien gegen Gaskraftwerke ist gemäss Kalbermatten die erste dieser Art. In Europafragen hätten die Jungparteien schon gemeinsam Position bezogen. Dabei habe die Junge SVP aber jeweils nicht mitgemacht.
Wenn auch einig in der Opposition gegen Gaskraftwerke, gehen die energiepolitischen Strategien der Jungparteien ansonsten weit auseinander. Als gemeinsame Nenner schälten sich bei den anwesenden Exponenten das Bekenntnis zu mehr Energieeffizienz sowie zu einer nachhaltigen und sicheren Energieversorung heraus.
