Zehntausende Menschen waren zuvor aus den gefährdeten Gebieten entlang der "Riviera Maya" in Sicherheit gebracht worden. Die Evakuierten, darunter etwa 20 000 Touristen, harren in Schulen und anderen Schutzbauten aus. In 106 Städten und Gemeinden wurde höchster Alarm gegeben.
Vergleiche mit 'Gilbert'
Der Gouverneur des Staates Yucatan, Patricio Patron, nannte den Hurrikan gefährlich und zerstörerisch. "Emily" ist der zweite Hurrikan dieses Jahres im Atlantik. Der Hurrikan wird schon mit "Gilbert" verglichen, der 1988 weite Landstriche verwüstet hatte und 320 Menschen in den Tod riss.
Schon Stunden vor dem Eintreffen den Orkanzentrums hatte der einsetzende Sturmwind die ersten Bäume entwurzelt. Grosse Wellen schlugen an den Strand, setzten ufernahe Gebiete unter Wasser und führten zu ersten Stromunterbrechungen.
Erste Todesopfer
Am Samstag hatte der Sturm bereits erste Todesopfer gefordert. Ein Helikopter, der zur Evakuierung einer Ölplattform der staatlichen Gesellschaft Petroleos Mexicanos im Einsatz war, stürzte ins Meer. Pilot und Co-Pilot kamen dabei ums Leben.
