Allerdings gestaltete sich die Lastenverteilung schwiering - insbesondere bei den Modalitäten zum Handel mit Verschmutzungsrechten.
Polen bekam schliesslich Zugeständnisse, konkret mehr Gratis-Emissionszertifikate für seine Kohlekraftwerke. Bedenken wegen drohender Abwanderung von energieintensiven Industrien, insbesondere aus Deutschland und Italien, wurde ebenfalls mit Ausnahmeklauseln Rechnung getragen.
Weiter einigte sich der EU-Gipfel auf ein Konjunkturprogramm, das rund 1,5 Prozent des EU-Bruttoinlandprodukts umfassen soll. Gefordert sind dabei primär die EU-Staaten. Mehrere, darunter insbesondere die Schwergewichte Frankreich und Grossbritannien, haben bereits umfassende Pakete präsentiert.

