Der Karibik drohen durch "Dennis" schwere Überschwemmungen und Erdrutsche. Die Karibikstaaten Jamaika, Dominikanische Republik und Haiti haben ihre Rettungsdienste in Alarmbereitschaft versetzt.
Warnung für Kuba
Auch für Kuba und den amerikanischen Stützpunkt Guantánamo auf der Insel gilt die Hurrikan-Warnung. Das Hurrikanzentrum erwartet Niederschläge von bis zu einem halben Meter. Damit sei nicht nur der Sturm eine Gefahr, auch die Fluten könnten lebensbedrohlich werden.
Der Sturm war am Donnerstagabend noch gut 120 Kilometer vor Jamaika. "Dennis" bewegte sich mit gut 20 Kilometern in der Stunde auf die Insel zu.
Vierter Sturm über Jamaika
"Dennis" wäre der vierte Tropensturm dieses Jahres, der Jamaika erreicht. Die Insel hat sich noch nicht von den Zerstörungen des Hurrikans "Ivan" im September vergangenen Jahres erholt.
Auch Florida bereitet sich auf "Dennis" vor, noch gab es aber keine offizielle Hurrikanwarnung. Solch ein Aufruf zum "Schutz von Leben und Eigentum" wird erst herausgegeben, wenn eine akute Gefahr innerhalb von 24 Stunden besteht.
Bereits in den vergangenen Tagen hat der Sturm "Cindy" Überschwemmungen an den Küsten des Golfs von Mexiko ausgelöst. Im Raum New Orleans waren 250 000 Häuser ohne Stromversorgung. Etwa 30 der gut 950 Ölplattformen im Golf mussten evakuiert werden.
