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Sturm verteuert das Öl

Insgesamt sind 26 Bohrinseln evakuiert worden.
Mittwoch, 6. Juli 2005
Singapur/Wien - Die Sorge vor Produktionsausfällen im Golf von Mexiko durch Wirbelstürme hat den Ölpreis Mittwoch nahe an die Marke von 60 Dollar steigen lassen.
Ein Fass 159 Liter leichtes US-Öl der Sorte WTI kostete im asiatischen Handel 59,87 Dollar. Dies sind 28 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. In der vergangenen Woche hatte der Ölpreis wegen der Sorge vor Lieferengpässen mit 61 Dollar 79,53 Schweizer Franken ein Rekordhoch erreicht.

Auch der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder OPEC wurde nach Einschätzung von OPEC-Analysten durch die Furcht vor den Stürmen in die Höhe getrieben.

Evakuierung von Personal auf Bohrinseln

Nach Angaben des Sekretariats der Organisation in Wien kostete ein Barrel aus den OPEC-Fördergebieten am Dienstag im Durchschnitt 53,90 Dollar. Das waren 49 Cent mehr als am Vortag.

Der herannahende Hurrikan Cindy hat bereits die Evakuierung von Personal auf Bohrinseln im Golf von Mexiko erzwungen. Betroffen sind 26 Bohrinseln. Der Öl- und Gasförderung gehe dadurch um drei Prozent zurück, hiess es.

Bereits im vergangenen Jahr hatten mehrere Wirbelstürme zu massiven Produktionsausfällen im Golf von Mexiko geführt und die Ölpreise nach oben getrieben.

rp/sda