Aktivisten vom Volk der Mapuche räumten ein, einen Helikopter und mehrere Bulldozer eines in der Region tätigen Holzunternehmens zerstört zu haben. Sie werfen der Firma vor, illegal das Land der Indios zu roden.
«Mein Volk bedauert diese Todesfälle genauso wie die Zerstörung von Mutter Erde», hiess es in einer Erklärung der Mapuche-Sprecherin Natividad Llanquileo im Kurznachrichtendienst Twitter im Internet.
Auch Präsident Sebastián Piera hatte zuvor erklärt, einige der Feuer seien offenbar vorsätzlich gelegt worden. Im Rahmen des chilenischen Anti-Terror-Gesetzes seien daher Ermittlungen eingeleitet worden.
Tausende auf der Flucht
In Südchile kämpft die Feuerwehr derzeit mit fast 50 Waldbränden, die bereits Hunderte Häuser zerstört und Tausende Menschen zur Flucht gezwungen haben. Die Feuer im üblicherweise regenreichen Süden Chiles werden von einer Hitzewelle und starkem Wind immer wieder angefacht. Betroffen ist unter anderem der Nationalpark Torres del Paine.
