Besonders bedroht war der Ort Rylstone nahe dem zum Welterbe zählenden Wollemi-Nationalpark, wo bereits 1200 Hektar Land in Flammen aufgingen. Die Brände übersprangen die von der Feuerwehr angelegten Schutzkorridore, dutzende Wohnhäuser waren bedroht.
Ein Feuerwehrsprecher rief die Bewohner abgelegener Anwesen auf, sich in Sicherheit zu bringen und die nächste grössere Stadt aufzusuchen. Das Spital von Rylstone wurde aus Sicherheitsgründen evakuiert.
Unübliche Kombination
«Eine solche Kombination von Hitze, Trockenheit und Wind hat es bisher in einem November noch nie gegeben», sagte der Regierungschef von New South Wales, Nathan Rees.
Auf der Insel Tasmanien wurden durch die Brände drei Häuser in der am Meer gelegenen Stadt Dolphin Sands zerstört.
Australische Experten rechnen wegen des Wetterphänomens El Nio während des beginnenden Sommers auf der Südhalbkugel mit extremer Trockenheit und besonders verheerenden Buschfeuern.
