Einige technische Hürden müssten jedoch noch genommen werden, räumte Gillard ein. Die Einführung eines Frühwarnsystems steht in dem oftmals von Buschfeuern heimgesuchten Australien seit vielen Jahren an. Wegen der Verzögerungen hagelte es Kritik an den Behörden.
Der Ministerpräsident des Bundesstaates Victoria in dem die Brände seit gut einer Woche wüten, zweifelte jedoch an, ob ein Frühwarnsystem die Katastrophe hätte vermeiden können.
Die Feuerwalze forderte mindestens 181 Tote. 1800 Häuser wurden zerstört, 7000 Menschen sind obdachlos. Derzeit lodern noch einige Brände. Australiens Feuerwehr zeigte sich zuversichtlich, die Feuer bald löschen zu können. Die Behörden ermitteln auch wegen Brandstiftung.
