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Brände in Griechenland unter Kontrolle

Dank günstiger Witterung konnte die Feuerwehr die Flammen eindämmen.
Freitag, 31. August 2007
Athen - Die Waldbrände in Griechenland sind grösstenteils unter Kontrolle gebracht worden. Auch der letzte gefährliche Brand auf dem Peloponnes in der gebirgigen Region Arkadien wurde eingedämmt, wie die Feuerwehr mitteilte.
Die Lage blieb jedoch angespannt, weil im gesamten Süden des Landes bis Samstagmittag Höchsttemperaturen um die 40 Grad erwartet wurden. Immer wieder flackerten alte Brandherde auf - wie in zwei Regionen der Halbinsel Peloponnes.

Ein Waldbrand wütete in der gebirgigen Region Arkadien nordwestlich der Stadt Megalopolis. Einheiten der Feuerwehr und Löschflugzeuge waren im Einsatz. Ein Dorf musste evakuiert werden. Ein zweiter grösserer Brand tobte auf dem Berg Parnon auf der Ostseite des Peloponnes. In allen Regionen des Landes hatten die Feuerwehren die Brände jedoch im Griff.

Erste ausländische Helfer ziehen ab

Auf dem Peloponnes wurden derweil die Strassen wieder freigegeben, in den meisten Häusern gab es wieder Strom. Lastwagen brachten Lebensmittel, Wasser und Kleidungsstücke in abgelegene Dörfer, in mobilen Krankenstationen konnten die Bewohner ihre Gesundheit überprüfen lassen. Unterdessen wurden die ersten ausländischen Einsatzkräfte wieder abgezogen.

Unklarheit herrscht derzeit über die Höhe der Schäden. Am Donnerstagabend hatte die griechische Regierung die Schäden auf rund 1,7 Milliarden Euro rund 2,8 Mrd. Franken geschätzt. Nach Auffassung von Wirtschaftsexperten könnte eine Schadenssumme von 3 Milliarden Euro erreicht werden.

Bei einem Buschbrand auf der kroatischen Adriainsel Kornat kamen am Donnerstag sechs Feuerwehrleute ums Leben. Sieben Menschen wurden schwer verletzt, vier davon schwebten noch in Lebensgefahr, wie die Behörden in Zagreb mitteilten. Die Todesopfer im Alter von 18 bis 26 Jahren hatten keine Atemschutzmasken und erstickten während des Einsatzes.

fest/sda