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Waldbrände in Griechenland verlieren weiter an Intensität

Mindestens 184'000 Hektaren Land wurden dabei zerstört.
Donnerstag, 30. August 2007
Athen - Die Waldbrände in Griechenland haben weiter an Intensität verloren. Die Feuer konnten fast überall eingedämmt werden. Auch die Anzahl der Brandherde ging deutlich zurück.
Die einzige noch Besorgnis erregende Feuerfront tobte im Raum der Ortschaft Kartaina auf dem gebirgigen Hinterland im Westen der Halbinsel Peloponnes. «Wir hoffen, die Lage heute in den Griff zu bekommen», sagte ein Feuerwehrmann im Radio.

Auch auf der Insel Euböa konnten alle Brande unter Kontrolle gebracht werden. Nach dem weiteren Abflauen der Winde hoffen die Behörden, hunderte kleinere Brandherde mit Hilfe von Helikopter vollständig löschen zu können.

Am Vorabend waren zehntausende Menschen auf die Strassen gegangen, um gegen schlechtes Krisenmanagement und fehlendes Umweltbewusstsein zu protestieren. In Athen, wo 15'000 Menschen demonstrierten, kam es zu Ausschreitungen.

Seit dem Ausbruch der Brände vor etwa sechs Tagen sind in Griechenland 64 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 184'000 Hektaren Land wurden dabei zerstört.

smw/sda