Im Norden Nicaraguas und in Honduras sowie weiteren angrenzenden Staaten drohten heftige Regenfälle, hiess es. Die Folge wären Überschwemmungen und Erdrutsche.
Beta zieht über warmes Wasser
Da der Hurrikan sehr langsam ziehe, bleibe er voraussichtlich noch etwas länger über dem 29 Grad warmen Wasser und könne sich weiter verstärken. Dabei erreiche er voraussichtlich die Kategorie zwei oder mehr.
An der Ostküste Nicaraguas flüchteten nach Medienangaben viele Menschen aus küstennahen Orten ins Landesinnere. Die zu Kolumbien gehörende Insel Providencia hat «Beta» bereits überquert.
Dort soll er nach ersten Meldungen des kolumbianischen Wetterdienstes erhebliche Schäden an Gebäuden angerichtet und viele Bäume umgeknickt haben. Menschen seien jedoch nicht zu Schaden gekommen, sagte ein Sprecher der Marine. Derzeit seien alle Verbindungen zu der Insel unterbrochen.
Rekordjahr der Hurrikans
Mit «Beta» ist nach Angaben des Wetterdienstes Meteomedia ein Rekord gebrochen: Es ist der 13. Hurrikan der laufenden Saison. Der bisherige Rekord stammt aus dem Jahre 1969, als 12 Hurrikans über dem Atlantik beobachtet wurden.
