Puerto Cabezas ist besonders anfällig für stürmische Winde, weil fast alle Häuser aus Holz gebaut sind. Die örtlichen Behörden riefen die Eigentümer fester Häuser auf, ihre Nachbarn aufzunehmen. Das Auge des Wirbelsturms befand sich nach Angaben des US-Hurrikan-Zentrums noch etwa 100 Kilometer östlich von der Stadt.
Heftige Regenfälle
Die Windgeschwindigkeit von «Beta» betrug etwa 150 Kilometer pro Stunde. Zugleich gingen in seinem Einzugsbereich heftige Regenfälle nieder. Bis Sonntag könne er sich weiter verstärken und voraussichtlich die Kategorie zwei oder mehr erreichen.
«Beta» war zuvor über die kolumbianische Insel Providencia hinweggefegt. Mehrere Menschen wurden verletzt; der Sturm richtete erhebliche Schäden an.
«Wir haben keine Berichte über Todesopfer, aber einige Menschen sind verletzt worden. Ausserdem hat es erhebliche Zerstörungen gegeben», sagte Präsident Alvaro Uribe am Samstag kurz vor einem Besuch der Insel. Dächer seien abgedeckt und Bäume entwurzelt worden.
