Mehrere hundert Menschen demonstrierten gegen die Müllverbrennungsanlage.
Neapels katholischer Bischof Giovanni Rinaldi solidarisierte sich mit den Protesten und weigerte sich, gemäss der Tradition die Anlage zu weihen. Gegner des seit Jahren geplanten Projekts warnen davor, dass die bei der Müllverbrennung entstehenden Gase die Umwelt belasten und die Gesundheit der Anwohner gefährden.
Neapel und seine Umgebung leiden seit mehr als einem Jahrzehnt unter einem Müllproblem. Deponien und Wiederverwertungsanlagen sind chronisch überlastet, von der örtlichen Mafia betriebene Müllhalden wurden geschlossen. Berlusconi hatte die Beendigung der Müllkrise zur Priorität seiner Regierung erklärt.
