Die Höhe der EU-Hilfe sollte in den kommenden Tagen in Brüssel entschieden werden. Die Rede war von 200 Millionen Euro Soforthilfe. Im Oktober könnten weitere 400 Millionen Euro aus Solidaritätsfonds ausgezahlt werden.
Im Süden Griechenlands kämpften Feuerwehrleute den achten Tag in Folge gegen noch bestehende Waldbrände. Auf der Halbinsel Peloponnes loderten noch drei Grossfeuer.
Lage bleibt angespannt
In der Nähe des Dorfes Polydroso auf dem Berg Parnon im Osten des Peloponnes mussten 22 Feuerwehrleute und Helfer mit einem Helikopter gerettet werden. Beim Versuch, eine Brandschutzschneise anzulegen, waren sie von den Flammen eingeschlossen worden, berichtete das Fernsehen am Abend.
Vielerorts flackerten alte Brandherde wieder auf. Wegen der erwarteten neuerlichen Hitzewelle mit Temperaturen von 40 Grad und starkem Wind blieb die Lage weiterhin angespannt.
Auf der östlich der Hauptstadt Athen gelegenen Insel Euböa hingegen entspannte sich die Situation gegen Mittag. Bei den verheerenden Waldbränden in Griechenland kamen mindestens 63 Menschen ums Leben. Nach vorläufigen Angaben verbrannten etwa 200'000 Hektaren Land, mehr als 2000 Häuser wurden zerstört oder beschädigt.
