Vermutlich sei auch die Ernte zerstört worden, sagte der Regierungschef von Niue, Young Vivian, der sich derzeit in Neuseeland aufhält. Niue ist ein mit Neuseeland assoziiertes, selbstverwaltetes Territorium. Auf der 260 Quadratkilometer grossen Insel leben etwa 1300 Menschen.
Das genaue Ausmass der Schäden auf Niue blieb unklar. Die Insel sei von der Aussenwelt abgeschnitten, sagte der neuseeländische Ministeriumssprecher weiter. Es habe nur zwei kurze telefonische Kontakte während des Sturms gegeben.
Der erste Zyklon der Saison hatte zuvor auf Samoa Überschwemmungen ausgelöst, Bäume entwurzelt sowie Häuser und Felder verwüstet. Im benachbarten, zu den USA gehörenden Amerikanisch-Samoa wurde der Notstand ausgerufen. Über Opfer dort wurde zunächst nichts bekannt.
