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Zwölf vermisste Schweizer

Die Rega flog inklusive Betreuungspersonal in die Krisenregion.
Dienstag, 28. Dezember 2004
Bern - Nach dem Seebeben im indischen Ozean werden aus der Region Phuket zwölf Schweizer Touristen vermisst.
Die Zahl der Verletzten ist gemäss der Schweizerische Rettungsflugwacht Rega auf inzwischen 50 gestiegen.

Die Rega will einen zweiten Jet nach Thailand schicken, um Verletzte heimzufliegen, wie ein Rega-Sprecher auf Anfrage erklärte.

Bereits am Montag war ein Jet mit drei medizinischen Teams nach Thailand aufgebrochen. Dieser fliegt morgen fünf bis sechs Schwerverletzte in die Schweiz zurück.

Betreuungsteam im Jet

Leichter Verletzte sollen in dem vom Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA und Reiseveranstaltern organisierten Flug von morgen Unterschlupf finden. Im Flugzeug wird auch ein medizinisches Betreuungsteam mitfliegen.

Laut Peter Sutter von der EDA-Abteilung Schweizer im Ausland sind rund 2200 Schweizer Touristen in den Katastrophengebieten gestrandet.

Aufgestockte Hotline

Die auf 20 Personen aufgestockte Hotline des EDA habe in den letzten 24 Stunden mehr als 1500 Anfragen von Angehörigen erhalten.

Die EDA-Hotline: 031 325 33 33

bsk/sda