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Tödlicher Lawinen-Niedergang bei Champex

Zwei Tourenskifahrer im Wallis von Lawine verschüttet

Bei einem Suchflug entdeckten Retter an Bord eines Helikopters bei La Breya einen Airbag des Vermissten in einem Lawinenkegel. (Symbolbild)
Sonntag, 17. Februar 2013
Sitten - Im Wallis ist am Wochenende mindestens ein Tourenskifahrer von einer Lawine getötet worden, ein weiterer wurde schwer verletzt. Der tödliche Unfall ereignete sich am Samstag bei Champex.
Die Familie eines 38-jährigen Waadtländers hatte am Abend die Polizei alarmiert, weil dieser nicht von einer Tour zurückgekehrt war. Bei einem Suchflug entdeckten Retter an Bord eines Helikopters bei La Breya einen Gegenstand in einem Lawinenkegel. Es handelte sich um den Airbag des Vermissten, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Verunglückte konnte nur noch tot geborgen werden.

Am Samstagmittag waren zwei Tourenskifahrer im Gebiet Tuono bei St-Luc von einer Lawine erfasst worden. Einer der beiden, ein 64-jähriger Waadtländer, wurde schwer verletzt. Sein Begleiter erlitt leichte Verletzungen.

Andere Tourenskifahrer konnten die beiden Männer mit Hilfe eines Lawinensuchgerätes orten und noch vor dem Eintreffen von Rettungskräften aus den Schneemassen befreien. Die Lawine hatte eine Breite von 100 Metern und eine Länge von 300 Metern, wie die Walliser Polizei mitteilte.

Eine weitere Lawine ging am Samstagmittag nahe der Skipisten von Les Diablerets VD nieder. Erfasst wurde wahrscheinlich niemand. Als es bis 16 Uhr keine Anzeichen auf verschüttete Wintersportler gab, unterbrachen die Rettungskräfte die Suche, wie die Waadtländer Polizei mitteilte. Im ganzen Alpenraum herrscht derzeit mässige Lawinengefahr.

asu/sda